Mein Leben mit Mitsu

Der Blog zu dem Buch "Mein Leben mit Mitsu"

Donnerstag, Dezember 01, 2005

Umzug

Es ist so weit. Mitsu zieht um und bekommt ein neues, richtiges, schönes Blog auf der Mitsu-Seite.

Aber einige letzte Hinweise an dieser Stelle.

Der erste virtuelle Mitsu-Adventskalender ist online:
Adventskalender

Und es gibt eine neue fantastische Buchrezension auf einem brandneuen Berlin-Portal - ich überlege nur, was der Verfasser mit Kartoffeln hat. Machen Kartoffeln glücklich?
Berlin Portal


Wir lesen uns weiter - im neuen Blog


Viele Winker, alles Liebe, und ich wünsche allen Lesenden eine hoffentlich nicht zu hektische Advents- und Weihnachtszeit mit viel Liebe und Suppe,
Marcel Magis

Donnerstag, November 17, 2005

Iris Luckhaus im TASCHENformat


Ein Grund zum Feiern: die Mitsu-Illustratorin Iris Luckhaus ist jüngst in das Werk "Illustration Now!" des TASCHEN-Verlags aufgenommen worden, das 150 der besten Illustratoren aus 50 Ländern vorstellt. Großartig! Und riesige bunte herzliche Glückwünsche von hier. Der Link oben führt zu weiteren Neuigkeiten rund um Iris Luckhaus fabelhafte Bilderwelten.



TASCHEN VERLAG | ILLUSTRATION NOW!
Wiedemann, Julius (ED) | TASCHEN Verlag
Flexicover | 196x249 mm (7.7x9.8 in.) | 544 pages
USD 39.99 | GBP 19.99 | EUR 29.99 | JPY 5900.00
English|French|German: ISBN 3-8228-4033-5
Italian|Spanish|Portuguese: ISBN 3-8228-4034-3

Donnerstag, Oktober 27, 2005

Andreas Altmann

Ort: Café Tucher, Pariser Platz, am Brandenburger Tor. 20 Uhr. Polizeisperren, die Mitte Berlins zwischen Friedrichstraße und "Unter den Linden" ist abgeriegelt, für Viele ist kein Durchkommen. Aufgeregte Anrufe im Café Tucher, die Lesung wird nach hinten geschoben, manche Plätze bleibenleer.
Jene, die es trotzdem geschafft haben, erwartete ein besonderes Erlebnis. Andreas Altmann las aus seinem letzten Buch "getrieben" das Kapitel "Celeste" - eine wahre Liebesgeschichte, brillant geschrieben und mit dieser zärtlichen Schönheit des Erlebten behaftet.
Ein wenig Angst hatte ich davor, ihn zu treffen - vor etwas über einem Jahr führten wir ein eMail-Interview, und seitdem korrespondieren wir in langen Abständen, tauschen unsere Bücher zwischen Paris und Berlin.
Die Angst war unbegründet. Altmann ist nicht "nur" ein Mann der Sprache, sondern ein Mensch in der schönsten Bedeutung des Wortes. Warmherzig und tief. Jede Faser an ihm ist Leben, unverstellt, unverkünstelt, pur und rein.

Und er erfindet Geschichten - nicht als Romancie, sondern im Leben, um sie danach aufzuschreiben. Und damit die Wirklichkeit wieder ein Stück neu zu erfinden.

Sein Buch "getrieben" möchte ich jedem ans Herz legen, der noch eins hat.

Dienstag, Oktober 25, 2005

Wunschbuch



Am Adenauerplatz ist eine weitere Buchhandlung "Mitsu-Buchhandlung" geworden: Wunschbuch. Der Laden ist klein, aber das Angebot an handverlesenen Büchern und die kompetente, wunderbare persönliche Beratung gleichen das locker aus. Eine klare Empfehlung und ein großes "Hmmmmm".

Donnerstag, Oktober 20, 2005

J-Store


Eine kleine Geschichte in "Mein Leben mit Mitsu" ist Godzilla gewidmet. Seit einiger Zeit gibt es in der Leibnitzstraße 75
(um die Ecke Kantstraße, Berlin Charlottenburg) den ultimativen Shop, der die grünen Plastikmonster aus Japan importiert. Neben allen anderen möglichen und unmöglichen japanischen Kleinigkeiten. Kein Wunder also, wenn sich auch "Mein Leben mit Mitsu" dort wohl fühlt. Zudem gerade eine Ausstellung von Claudia Speer bis zum 19.11.2005 die Wände ziert. Deswegen möchte ich auch noch schnell einen Hinweis zur Finissage anfügen:

***

Kamikaze-Hello-Kitty-Bilder von Claudia Speer
am Samstag, den 19.11.2005, ab 16.00 Uhr

"Neben den klassischen Motiven der japanischer Kunst setzt Claudia Speer auch Figuren des japanischen Alltags, vor allem der Jugendkultur, in ihren Hello-Kitty-Bildern mit Tusche in Szene.
Diese Form der Kunst stößt auch in Deutschland auf Interesse, wie ein Beitrag des Kultur-Magazins Polylux (2001) im Deutschen Fernsehen über Claudia Speer zeigte.

Dass "Hello-Kitty" aber nicht nur niedlich sein muss, zeigen die neuesten Tuschemalereien und Aquarelle von Claudia Speer. Ihre Kamikaze-Kittys lieben Maschinengewehre und Samurai-Schwerter. Und dass sie damit nicht nur blutige Nasen hinterlassen, lässt eine kleine Auswahl an Bildern erahnen."

Freitag, Oktober 14, 2005

Absturz

Längst hätte auf diesen Seiten ein Update folgen sollen - doch nach einem ganz realen Absturz meiner Arbeitsflunder (sprich Notebook) aus ca. 1 Meter Höhe hatte es die vor sich hin laufende Festplatte erwischt. Datenbackups gibt es, klar, sind auch weniger als ein halbes Jahr alt, aber trotzdem: Verluste sind zu beklagen (glücklicherweise keine Texte). Seit einigen Tagen beschäftige ich mich wieder mit den Freuden der Wiederherstellung: System und Programme neu aufspielen, Passwörter erinnern etc. pp.

Ein herzlicher Dank geht aber an die Firma Kommunity, die dem Rechner ein neues Speicherherz einsetzten und mich geduldig nach überlebenden Resten auf der alten Festplatte suchen ließen.

Mittwoch, September 28, 2005

Shakespeare and Company



Nun gut, ich bin tatsächlich abergläubisch. Die erste Buchhandlung in Berlin, die "Mein Leben mit Mitsu" in ihr Sortiment aufnahm, war/ist Shakespeare and Company in der Ludwigkirchstraße 9a (Nähe Kudamm). Das muss einfach etwas bedeuten. Es gibt mit S & C allerdings ein riesiges Problem - ich kann die Buchhandlung nicht betreten, ohne dass ich mit neuen Büchern wieder hinaus komme. Aktuell heute: Undine Gruenter, "Pariser Libertinagen", das stilistisch ein kleines Wunder ist. Es passiert mir selten, dass ich jede einzelne Seite so sehr genieße. Ein Buch, das langsam gelesen werden sollte.

Dienstag, September 27, 2005

Nächtliche Gedanken - danach

"Warm und emotional" - das war die häufigste Äußerung nach der Veranstaltung "Nächtliche Gedanken", zu Ehren des Autors Kurt Morawietz, die letzten Sonntag uraufgeführt wurde. War sie erfolgreich? Ich denke schon, denn es funktionierte auf beiden Ebenen. Die Gehörlosen erlebten eine realtiv "normale" Veranstaltung, bei der natürlich Wiebke Kögel als Gebärdensprecherin herausstach. Ganz anders für die Hörenden, die sich für knapp 70 Minuten in einem komplett stillen Raum wiederfanden - bis auf die gelesenen Textpassagen von Alban Nikolai Herbst und einigen Geräuschspitzen im Ausdruckstanz von Aikins Hyde. Besonders verändert wirkte das Live-VJing von fALk Gärtner, denn gerade Video wird mit Musik assoziiert. Überraschend war besonders die fast greifbare Konzentration aller Beteiligten, ob auf oder vor der Bühne.

Aber die schönste Belohnung gab es dann am Schluß, eine glückliche Frau Morawietz.

Ich möchte mich auch noch kurz bei allen Beteiligten bedanken:
Wiebke Kögel - nach einem Dutzend Absagen von Gebärdensprechern war sie das "Herz der Worte und Gebärden"
Aikins Hyde, dessen Bühnenpräsenz atemberaubend war und das Publikum begeistert hat
fALk Gärtner, der die bisher größte VJ-Herausforderung angenommen hat - und gewann.
Alban Nikolai Herbst, der über seinen Schatten springen musste, um einen Text zu lesen, der quer gegen seine Ästhethik gebaut ist. Und das mit gewohnter Präzision leistete
Elke Oberheide, für Mut und Tatkraft und Organisation
Barbara Macherius, für ihre wichtige und effektive Unterstützung
Sebastian, der das Licht auf den Punkt gebracht hat
Sandra, die gute Fee und Hüterin des Schlafes von Albans Sohn

PS. und mit dem Rauchen - habe ich danach auch wieder aufgehört. Immerhin.

Donnerstag, September 22, 2005

Nächtliche Gedanken

"Nächtliche Gedanken"
Eine kleine Geschichte über das Universum und das Herz der Worte

Eine Veranstaltung für Gehörlose und Hörende, die am 25.9.2005 im Koki Hannover stattfindet - und die der Grund ist, warum ich in den letzten Wochen das bloggen und den Rest des Lebens fast gänzlich vernachlässigen musste (und wieder angefangen habe zu rauchen). Der Rahmen ist die Feier zum 75. Geburtstag des vor wenigen Jahren verstorbenen Schriftstellers Kurt Morawietz, der vor allem durch die Gründung der Literaturzeitschrift "Die Horen" bekannt wurde. Er lebte, was kaum bekannt ist, mit einer gehörlosen Frau zusammen und wuchs bei gehörlosen Eltern auf, was mich auf den Gedanken für eine etwas andere Literaturumsetzung brachte: die (sehr kurzen) Texte von Morawietz werden von Alban Nikolai Herbst gelesen und von der beeindruckenden Wiebke Kögel in Gebärdensprache umgesetzt. Tanz und Video ergänzen das Konzept, auch den Hörenden so weit wie möglich in den (Welt-)Raum der Stille zu führen.

Über den Link in der Überschrift gibt es u. a. das offizielle Programm als PDF.

Die Akteure auf der Bühne:
Aikins Hyde, Tanz
Wiebke Kögel, Gebärdensprache
Alban Nikolai Herbst, Vortrag
fALk Gärtner, Bilderwelten

Idee und Regie:
Marcel Magis

Ort:
Kommunales Kino
Sophienstraße 2
30159 Hannover

Zeit:
Sonntag, 25. September 2005, 16 Uhr

Dauer:
ca. 60min.

Eintritt:
6€/ ermäßigt 4€

Montag, September 05, 2005

DE:BUG

Fünf Punkte - das ist das Fazit einer großartigen Kritik über Mitsu in unserer aller Lieblingszeitschrift für elektronische Lebensaspekte, DE:BUG:

"Die Geschichte von seinem Leben mit Mitsu erzählt von Minimonstern und Geistern, von Sake und Sex und davon, wie es sein könnte, ohne Kompromisse zu lieben. Sie erzählt aber auch davon, wie schnell Abschied ist und wie fehlplatziert man ist, und wie sehr man sich sehnt, wenn man alleine ist. Marcel Magis gelingt es, Gedanken und Geschehen in Worte zu fassen und zu formen, die vielleicht nie passiert oder je gesagt worden sind. Diese fantastische Schöpfung lässt er dann auch noch wie eine wahre Geschichte aussehen, wie ein Dankeschön an japanische Nudelsuppe und die Besonderheiten eines neuen Tages."

Die gesamte Rezension von Sandra Sydow gibts auch auf der Mitsu Seite, ansonsten in der aktuellen Ausgabe der DE:BUG vom 25.8.2005.