Herbstplanet
Vielleicht habe ich mein Leben lang Mitsu gesucht, ohne es zu wissen. Was passiert aber, wenn man den Menschen findet, den man schon immer gesucht hat?
Und der sich dann einfach auflöst, als hätte es ihn nie gegeben?
Es ist Herbst, einer von der grauen, trüben Sorte, die sich wie ein Gewicht auf die Menschen legt und sie niederdrückt. Ich sitze tagelang, oder besser gesagt, nächtelang in meiner Lieblingskneipe in einer dunklen Ecke und träume vor mich hin. Ab und zu sage ich etwas, wenn ein Gedanke plötzlich zu laut wird, um ihn stumm hinunterzuschlucken. Die Leute an der Bar schauen mich dann immer etwas irritiert an und sehen plötzlich nicht fröhlich aus. Aber das ist egal, es geht mir um etwas, das ungeheuer wichtig ist. So genau weiß ich das aber auch nicht.
Manchmal spielen sie in meiner Lieblingskneipe Lieder wie „Wild Thing“, und alle singen mit. Das ist der Augenblick, in dem ich merke, dass ich komplett anders bin. Ich bin nicht wild. Ich bin nur anders. Ich bin das, was die anderen nie sein werden. Das Problem ist: Umgekehrt stimmt es genauso. An diesem Abend beschließe ich, mich zu betrinken.
Wenn ich es nur gut genug mache, fange auch ich an zu singen, mit den anderen zusammen, und für einen kurzen Augenblick kann ich glauben, dass ich dazugehöre. Und vielleicht doch auf diesem Planeten zu Hause bin.
Und der sich dann einfach auflöst, als hätte es ihn nie gegeben?
Es ist Herbst, einer von der grauen, trüben Sorte, die sich wie ein Gewicht auf die Menschen legt und sie niederdrückt. Ich sitze tagelang, oder besser gesagt, nächtelang in meiner Lieblingskneipe in einer dunklen Ecke und träume vor mich hin. Ab und zu sage ich etwas, wenn ein Gedanke plötzlich zu laut wird, um ihn stumm hinunterzuschlucken. Die Leute an der Bar schauen mich dann immer etwas irritiert an und sehen plötzlich nicht fröhlich aus. Aber das ist egal, es geht mir um etwas, das ungeheuer wichtig ist. So genau weiß ich das aber auch nicht.
Manchmal spielen sie in meiner Lieblingskneipe Lieder wie „Wild Thing“, und alle singen mit. Das ist der Augenblick, in dem ich merke, dass ich komplett anders bin. Ich bin nicht wild. Ich bin nur anders. Ich bin das, was die anderen nie sein werden. Das Problem ist: Umgekehrt stimmt es genauso. An diesem Abend beschließe ich, mich zu betrinken.
Wenn ich es nur gut genug mache, fange auch ich an zu singen, mit den anderen zusammen, und für einen kurzen Augenblick kann ich glauben, dass ich dazugehöre. Und vielleicht doch auf diesem Planeten zu Hause bin.

