Wortstaub
Von wegen gelassen - morgen ist es so weit, und langsam aber sicher rutscht das Herz Richtung Hals, die Füße werden trotz sommerlicher Temperaturen kalt. Bestimmt hab ich auch eine feuchte Schnauze. Gestern war es noch eine unbestimmte Anspannung. Ich wich vom Zimmer mit schrumpfendem Raum auf "Die weiße Maus" aus und hörte mir unlustige Witze an. Die Musik war wie immer großartig, die Familie am Tresen vollständig (es hat tatsächlich etwas von einem Wohnzimmer), und es ist der einzige Platz im Universum, an dem man verzweifeln kann und sich dabei wohl fühlt. Dass am nächsten Tag das Denken ein wenig Zeit braucht, um wieder in halbwegs normale Richtungen zu laufen, ist eine Nebenfolge die mir schon lange bekannt ist. Wie es aber immer so ist und so sein muss vor wichtigen Terminen wurden sämtliche Pläne über den Haufen geworfen. Ich wachte von mir aus um 8 auf, wurde um 8.40, nachdem ich beschlossen hatte mich wieder hinzulegen, von Handwerkern geweckt, die mir eröffneten in 10min. das Wasser abstellen zu wollen. Na toll. Ins Bad gehetzt, gebadet, geduscht, Haare mit Shampoo überschüttet und wieder ins Bett. Das Telefon. Es stand da und klingelte. Es gibt Tage, die funktionieren einfach nicht. Heute abend ist die Bahn dran, die ja auch immer für unvorhersehbare Katastrophen gut ist.
Nicht unerheblichen Anteil an meiner ständig zunehmenden Verzweiflung, die ja nicht immer nur negativ sein muss, hat aber eindeutig eine Zeitungskritik, die heute in Wuppertal erschien und einfach nur hinreissend ist.
WZ-Newsline
Nicht unerheblichen Anteil an meiner ständig zunehmenden Verzweiflung, die ja nicht immer nur negativ sein muss, hat aber eindeutig eine Zeitungskritik, die heute in Wuppertal erschien und einfach nur hinreissend ist.
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