Mein Leben mit Mitsu

Der Blog zu dem Buch "Mein Leben mit Mitsu"

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Name: Marcel Magis

Donnerstag, Juni 30, 2005

Delphine

"Was nutzt es, nicht im Wasser zu leben, wenn es doch immer wieder regnet?"

Die letzten Stunden vor der Buchparty. Noch bin ich nicht ganz entschieden, was ich lesen werde. Wie immer.
Aber es gab die letzten Stunden noch schöne Zusagen, die Rakete ist bereit zum Start ...

Pünktlich zur Buchparty ist das neue eBook in der Beam Bibliothek auch online und wie gehabt kostenlos als Download verfügbar. Übrigens lohnt sich ein Stöbern. Der von mir zu Recht bewunderte Peter Glaser war vor mir da: 24 Stunden im 21. Jahrhundert.

Mittwoch, Juni 29, 2005

Wortstaub

Von wegen gelassen - morgen ist es so weit, und langsam aber sicher rutscht das Herz Richtung Hals, die Füße werden trotz sommerlicher Temperaturen kalt. Bestimmt hab ich auch eine feuchte Schnauze. Gestern war es noch eine unbestimmte Anspannung. Ich wich vom Zimmer mit schrumpfendem Raum auf "Die weiße Maus" aus und hörte mir unlustige Witze an. Die Musik war wie immer großartig, die Familie am Tresen vollständig (es hat tatsächlich etwas von einem Wohnzimmer), und es ist der einzige Platz im Universum, an dem man verzweifeln kann und sich dabei wohl fühlt. Dass am nächsten Tag das Denken ein wenig Zeit braucht, um wieder in halbwegs normale Richtungen zu laufen, ist eine Nebenfolge die mir schon lange bekannt ist. Wie es aber immer so ist und so sein muss vor wichtigen Terminen wurden sämtliche Pläne über den Haufen geworfen. Ich wachte von mir aus um 8 auf, wurde um 8.40, nachdem ich beschlossen hatte mich wieder hinzulegen, von Handwerkern geweckt, die mir eröffneten in 10min. das Wasser abstellen zu wollen. Na toll. Ins Bad gehetzt, gebadet, geduscht, Haare mit Shampoo überschüttet und wieder ins Bett. Das Telefon. Es stand da und klingelte. Es gibt Tage, die funktionieren einfach nicht. Heute abend ist die Bahn dran, die ja auch immer für unvorhersehbare Katastrophen gut ist.

Nicht unerheblichen Anteil an meiner ständig zunehmenden Verzweiflung, die ja nicht immer nur negativ sein muss, hat aber eindeutig eine Zeitungskritik, die heute in Wuppertal erschien und einfach nur hinreissend ist.
WZ-Newsline

Sonntag, Juni 26, 2005

Welche Farbe hat die Nacht?

Das Bild von mir auf dieser Webseite wurde von Jan K. Tyrel fotografiert und entstand während einer langen Wanderung durch das nächtliche Berlin - nur wer mich real kennt kann erahnen, wie großartig sein Blick und magisch die Linse seiner Kamera ist. Und noch mehr: Jan ist einer der wunderbaren, offenen und herzlichen Menschen, die ich in meinem Leben getroffen habe.
Neben seinem unbedingt empfehlenswerten Kalender Night Flight erscheinen seine Bilder nun auch im Berliner Medienbranchenbuch "Who is" . Mitsamt einem kleinen Artikel von mir, der bereits online zu lesen ist.

Samstag, Juni 25, 2005

Pusteblume

Kai Krause schrieb im Vorwort zu "Mein Leben mit Mitsu": “Man sollte es lesen auf dem Rücken, auf einer Sommerwiese, neben einer Pusteblume.”
Es ist Sommer, es gibt Wiesen und tatsächlich Menschen, die das tun und über ihre Lese-Erfahrung (inkl. Beweisfotos) berichten:
Ver-Tarn

Das Bachmann-Ritual

Freitag, Juni 24, 2005

Amazing

Hurra, Mitsu ist bei Amazon!
Noch fehlen erste Reaktionen und Rezensionen, es wird also spannend, was noch kommt ...

Die Buchparty rückt in der Zwischenzeit näher. Seltsamerweise legt sich meine Aufregung langsam und macht purer Freude Platz - dass es endlich, endlich "losgeht", und zusammen mit der Party das Buch ins echte Leben, also die Regale der Buchhändler, schlüpft. Es haben wunderbare Freunde zugesagt, am 30.6. in Wuppertal zu sein, unter anderem (aber das ist geheim) die echte Mitsu. Wie ich sie kenne wird nur ihr Lächeln da sein, und sie selbst gar nicht.

Über welche Zusage ich mich ganz besonders freue: die gute Freundin und Schriftstellerin Lisa Moos kommt, die ihre rauschende Buchparty in Berlin bereits hinter sich hat. Seitdem klettert ihr Buch an die Spitze der Bestsellerlisten. Wer es gelesen hat, weiß auch warum: "Das erste Mal und immer wieder" ist spannend, berührend und im besten Sinne authentisch (was nicht einfach ist - man muss dafür die Wirklichkeit neu erfinden). Lisa und ich kennen uns bisher zwar fast nur virtuell und haben uns nur kurz real auf ihrer Buchparty getroffen, aber es gibt Menschen, die einem sofort vertraut sind. Als wären sie schon immer da gewesen. Und bevor ich jetzt ganz kitschig werde, schließe ich mit einem Lächeln auf den Lippen diesen Eintrag.