Mein Leben mit Mitsu

Der Blog zu dem Buch "Mein Leben mit Mitsu"

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Name: Marcel Magis

Donnerstag, Oktober 27, 2005

Andreas Altmann

Ort: Café Tucher, Pariser Platz, am Brandenburger Tor. 20 Uhr. Polizeisperren, die Mitte Berlins zwischen Friedrichstraße und "Unter den Linden" ist abgeriegelt, für Viele ist kein Durchkommen. Aufgeregte Anrufe im Café Tucher, die Lesung wird nach hinten geschoben, manche Plätze bleibenleer.
Jene, die es trotzdem geschafft haben, erwartete ein besonderes Erlebnis. Andreas Altmann las aus seinem letzten Buch "getrieben" das Kapitel "Celeste" - eine wahre Liebesgeschichte, brillant geschrieben und mit dieser zärtlichen Schönheit des Erlebten behaftet.
Ein wenig Angst hatte ich davor, ihn zu treffen - vor etwas über einem Jahr führten wir ein eMail-Interview, und seitdem korrespondieren wir in langen Abständen, tauschen unsere Bücher zwischen Paris und Berlin.
Die Angst war unbegründet. Altmann ist nicht "nur" ein Mann der Sprache, sondern ein Mensch in der schönsten Bedeutung des Wortes. Warmherzig und tief. Jede Faser an ihm ist Leben, unverstellt, unverkünstelt, pur und rein.

Und er erfindet Geschichten - nicht als Romancie, sondern im Leben, um sie danach aufzuschreiben. Und damit die Wirklichkeit wieder ein Stück neu zu erfinden.

Sein Buch "getrieben" möchte ich jedem ans Herz legen, der noch eins hat.

Dienstag, Oktober 25, 2005

Wunschbuch



Am Adenauerplatz ist eine weitere Buchhandlung "Mitsu-Buchhandlung" geworden: Wunschbuch. Der Laden ist klein, aber das Angebot an handverlesenen Büchern und die kompetente, wunderbare persönliche Beratung gleichen das locker aus. Eine klare Empfehlung und ein großes "Hmmmmm".

Donnerstag, Oktober 20, 2005

J-Store


Eine kleine Geschichte in "Mein Leben mit Mitsu" ist Godzilla gewidmet. Seit einiger Zeit gibt es in der Leibnitzstraße 75
(um die Ecke Kantstraße, Berlin Charlottenburg) den ultimativen Shop, der die grünen Plastikmonster aus Japan importiert. Neben allen anderen möglichen und unmöglichen japanischen Kleinigkeiten. Kein Wunder also, wenn sich auch "Mein Leben mit Mitsu" dort wohl fühlt. Zudem gerade eine Ausstellung von Claudia Speer bis zum 19.11.2005 die Wände ziert. Deswegen möchte ich auch noch schnell einen Hinweis zur Finissage anfügen:

***

Kamikaze-Hello-Kitty-Bilder von Claudia Speer
am Samstag, den 19.11.2005, ab 16.00 Uhr

"Neben den klassischen Motiven der japanischer Kunst setzt Claudia Speer auch Figuren des japanischen Alltags, vor allem der Jugendkultur, in ihren Hello-Kitty-Bildern mit Tusche in Szene.
Diese Form der Kunst stößt auch in Deutschland auf Interesse, wie ein Beitrag des Kultur-Magazins Polylux (2001) im Deutschen Fernsehen über Claudia Speer zeigte.

Dass "Hello-Kitty" aber nicht nur niedlich sein muss, zeigen die neuesten Tuschemalereien und Aquarelle von Claudia Speer. Ihre Kamikaze-Kittys lieben Maschinengewehre und Samurai-Schwerter. Und dass sie damit nicht nur blutige Nasen hinterlassen, lässt eine kleine Auswahl an Bildern erahnen."

Freitag, Oktober 14, 2005

Absturz

Längst hätte auf diesen Seiten ein Update folgen sollen - doch nach einem ganz realen Absturz meiner Arbeitsflunder (sprich Notebook) aus ca. 1 Meter Höhe hatte es die vor sich hin laufende Festplatte erwischt. Datenbackups gibt es, klar, sind auch weniger als ein halbes Jahr alt, aber trotzdem: Verluste sind zu beklagen (glücklicherweise keine Texte). Seit einigen Tagen beschäftige ich mich wieder mit den Freuden der Wiederherstellung: System und Programme neu aufspielen, Passwörter erinnern etc. pp.

Ein herzlicher Dank geht aber an die Firma Kommunity, die dem Rechner ein neues Speicherherz einsetzten und mich geduldig nach überlebenden Resten auf der alten Festplatte suchen ließen.